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Zahnarzt, Politiker, und Karnevalsprinz

über den Menschen Walter Pegels - berichtet die WZ-newsline

Zahnarzt, Politiker, Sammler und Karnevalsprinz

Walter Pegels feiert morgen seinen 80.Geburtstag. Für seine Heimatstadt hat er sich stets eingesetzt.

Kempen. Walter Pegels ist ein Kempener Urgestein. „Kempen ist meine rundum geliebte Heimatstadt“, sagt er. Am Samstag wird der pensionierte Zahnarzt 80 Jahre alt.

„Ich feiere auswärts im kleinen Kreis der Familie und mit engen Freunden“, verrät Pegels. Zu seiner Familie gehören neben seiner Frau Hilde (79), mit der er seit 59 Jahren verheiratet ist, inzwischen fünf Enkelkinder im Alter zwischen zehn und 30Jahren von seinen vier Töchtern.

Zu seinem Ehrentag wünscht sich Pegels nur eines: „Gesundheit.“ Denn in letzter Zeit seien er und seine Frau nicht mehr so richtig fit. Trotzdem ist der Terminkalender der Pegels gut gefüllt. Erst zum Jahreswechsel waren sie in ihrem Ferienbungalow auf Texel und reisen ab und zu durch Deutschland, um die bis nach Bayern verstreuten Familienmitglieder zu besuchen.

Abseits des Reisens hat sich Walter Pegels eine Freizeitbeschäftigung seit vielen Jahren bewahrt: „Mein Hobby ist der Philatelistenverein – der ist fast doppelt so alt wie ich“, scherzt er.

In der Thomasstadt ist Pegels aber nicht nur als ehemaliger Zahnarzt von der Thomasstraße und Briefmarkensammler bekannt, sondern auch als CDU-Ratsherr 1979-1999 und Mit-Organisator von Stadtfesten, die der Verkehrsverein gestaltete – und als Ehrenleutnant der Prinzengarde sowie als Karnevalsprinz im Ruhestand.

Nach 15 Jahren im Vorstand des Kempener Karnevals-Vereins besetzte Walter Pegels von 1983 bis 1986 den Prinzenthron. „Ich habe immer viele Ehrenämter bekleidet“, erzählt der Jubilar. Und für sein ehrenamtliches Engagement hat er 1993 das Bundesverdienstkreuz erhalten.

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bye bye Studivz

vom ABSCHIED VON STUDIVZ UND XING berichtet Spiegel online

Mein digitaler Selbstmord

Es wird gegruschelt, genetzwerkt, gelästert - Facebook, Xing und StudiVZ gehören zum Studentenleben. Doch was passiert, wenn man aussteigt? Hat man dann keine Freunde mehr? Frauke Lüpke-Narberhaus will es wissen: Sie hat ihr digitales Leben beendet.

Drei Jahre habe ich mich in den Netzen von StudiVZ, Facebook und Xing verstrickt. Ich gehörte zwar nicht zu jenen Nackedeis, die sich online komplett entblößen und ihre Privatsphäre ins Internet stellen. Und trotzdem: Ich habe gratuliert, geschrieben, gegruschelt, genetzwerkt, gemustert, gelästert, gelacht. Das ist ab heute vorbei. Ich steige aus. (....)

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