amy II

31.10.08 14:34, kommentieren

amy winehouse - die ungekrönte königin schöner Zähne

31.10.08 14:33, kommentieren

Chemie der Angst

Forscher haben ein Molekül entdeckt, das sich auf das Erlernen von Angst auswirkt. Die Hoffnung ist, damit eines Tages Phobien zu heilen, so die TAZ.

Manchmal reicht der Bruchteil einer Sekunde. Wenn etwa ein vierjähriger Junge den Kochtopf mit heißem Wasser vom Herd stößt, versetzt er nicht nur seine Familie in Aufregung, sondern auch sein Gehirn. In einem kleinen Bereich des Gehirns, der sich Mandelkern nennt, setzen sich Moleküle und Rezeptoren in Bewegung und verbinden das heiße Wasser, den Schmerz und – wichtig für die Zukunft – auch ein gewisses Maß an Furcht.

Doch nicht immer läuft es so ab. Es gibt Menschen, deren Gehirn heißes Wasser und Schmerz nicht mit Furcht verbinden würden und andere, die nach so einem Ereignis panisch vor jedem Topf flüchten.

Ähnlich unterschiedlich reagieren Mensch etwa auf den Zahnarzt oder auf Spritzen. Warum das so ist – dem sind Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie und Psychiatrie und des Klinikums Großhadern nun einen Schritt näher gekommen.

n Versuchen mit Mäusen haben die Forscher einen Rezeptor mit dem Namen "Eph" untersucht. Dabei haben sie festgestellt, dass die Rezeptoren verstärkt von der Oberfläche der Nervenzellen transportiert werden, je mehr von einem bisher unbekannten Molekül vorhanden ist. "Rin1" nannten sie es. Und es könnte einer der Schlüssel zur Steuerung von Angst sein.

Denn das Rin1 steuert den Transport der Eph-Rezeptoren von der Oberfläche der Nervenzellen in die Zelle hinein. Für die Rezeptoren gilt aber: Je mehr davon in die Zelle transportiert werden, desto weniger Angst wird ausgelöst.

Hat eine der Mäuse also so viel Rin1, das alle Rezeptoren in die Zelle transportiert werden, kennt sie keine Angst. Das ist nicht immer nützlich, zum Beispiel, wenn die Maus eigentlich lernen könnte, sich vor elektrischen Schlägen zu schützen.

Die Forscher haben Hoffnung, dass sich die Erkenntnisse auch auf Menschen anwenden lassen. „In 15 bis 30 Jahren wäre dann eine Therapie denkbar“, sagt Stefanie Merker vom Max-Planck-Institut für Neurobiologie. Doch zunächst müssten andere Forschergruppen die neuen Erkenntnisse übernehmen. Und von Mäusen und elektrischer Spannung auf Menschen in klinischen Studien übertragen. Heißes Wasser wird dabei wohl nicht zum Einsatz kommen.

1 Kommentar 15.8.08 21:19, kommentieren

Sperma auf dem Spannlaken

Spiegel über Sarah Kuttner:


Hausbesuche der anderen Art: Ex-MTV-Moderatorin Sarah Kuttner, die eine Zeitlang Deutschlands berühmteste Arbeitslose war, nimmt in ihrem neuen ARD-Format Kleinanzeigen ins Visier – und nähert sich im virtuosen Plapperton den menschlichen Dramen dahinter.

In Saarbrücken wird ein Puff verkauft. Ein schöner Anlass, mal wieder die Saar-Metropole zu besuchen. Es gibt ja sonst keinen, meint Sarah Kuttner. Von dem Angebot hat sie über eine Zeitungsannonce erfahren. Jetzt turnt sie mit der kolumbianischen Bordellbesitzerin Patrizia durch die sonnigen und sauberen Räume und stöbert in den Arbeitsablagen der weiblichen Angestellten herum.

"Deo, Gleitcreme, Kondome – genau wie bei mir zu Hause", meint sie. Einmal zieht sie eine osteuropäische Prostituierte ins Bild, die sich ein bisschen ziert. Als Kuttner sich dann zu ihr aufs rote Spannlaken legt, guckt die ehemalige MTV-Moderatorin doch ein bisschen angewidert. Hat wohl Spermaspuren entdeckt. Ansonsten wird alles fröhlich befingert. "Ich kauf doch nicht die Nutte im Sack", so die Begründung.

Die ARD-Stammkundschaft, von der es heißt, sie sei schon ein wenig reifer, dürfte auf Sarah Kuttners etwas andere Reportageform verstört reagieren. Andererseits: Wer von den betagten Damen und Herren sitzt noch kurz vor Mitternacht vor dem Fernseher?

Eine gute Uhrzeit also für die mächtigen alten Männer vom Ersten, um ihren jungen Redakteuren mal einen so genannten "Entwicklungsplatz" einzurichten. Unter anderem liefen an dieser Stelle bereits ein paar Folgen des jugendlichen Gesellschaftsmagazin "Echtzeit", wo der journalistische Nachwuchs eine etwas gewollte Art der "Presenter-Reportage" ausprobierte, die in der ARD zeitweise sehr beliebt war.

Und jetzt also darf sich hier Sarah Kuttner austoben, die nach ihrem Rauswurf bei MTV eine Zeitlang so etwas wie Deutschlands berühmteste Arbeitslose gewesen ist. Für "Kuttners Kleinanzeigen" durchforstet sie die Annoncen der Zeitungen nach Merkwürdigkeiten und Auffälligkeiten. Zum Beispiel solchen: "Suche drei Esel, Lola, Sina und Vera, die im August 2007 ins fränkische Seeland verkauft wurden".

Gelegentlich wird die 29-Jährige ja als nächste große Prime-Time-Unterhalterin gehandelt. Aber eigentlich ist es ganz gut, dass sie erstmal nicht den Weg von Anke Engelke oder Barbara Schöneberger geht, da könnte sie ja auch nur verlieren. Vielleicht lag aber auch einfach kein anderes Angebot vor. Oder vielleicht will sie die ARD, für die sie ja schon mal recht schön den Grand-Prix-Vorentscheid moderierte und die WM 2006 kommentierte, einfach noch einmal in einem entlegeneren Winkel des Programms testen. Auf jeden Fall zeigt Kuttner mit diesem Format, das übrigens schon mal vor drei Jahren unter anderem Titel ("Suche, biete, tausche" und mit anderem Reporter (Thomas Michel) im Nachmittagsprogramm des SWR lief, was sie am besten kann: Reingehen, rumlärmen und einfach mal gucken, was so passiert.

Tausche Katzenklo gegen Kaffee

Dass dieses arg saloppe Konzept durchaus dazu taugt, ein Fenster in den bizarren bundesrepublikanischen Alltag zu öffnen, zeigt sich im heutigen Auftakt der Serie, für den Kuttner unter anderem auch nach Rantum gereist ist. Dort fanden sich in einer örtlichen Zeitung erstaunlich viele Kaffeegesuche. Katzenklos, Kinderklamotten, Gartentische – alles soll eingetauscht werden gegen den offensichtlich dringend benötigten Pulsbeschleuniger. Als Schalter der unterschiedlichen Inserate entpuppt sich der 17-jährige Gunnar, der die Reporterin norddeutsch nölend wie der Rapper Deichkind durch seine Friesenhütte führt.

Oben in seinem klitzekleinen, mit Horrorfilmpostern zugehängten Jugendzimmer versucht er schließlich, der Ex-Jugendfernseh-Moderatorin eine Umarmung abzuringen, worauf diese abwehrt: "Und dann gleich noch die Zunge reinstecken, oder wie?"

Später stehen Gunnar und Sarah vor dem dreckigen und kaputten Plastikgartentisch, für den Kuttner ganz zu Recht nicht mal ein Pfund Kaffee hinlegen will. Da beginnt Gunnar dann auf einmal von seinem Stiefvater zu erzählen. So ein richtig übler Typ sei das gewesen, den seine Mutter und er inzwischen aus dem Haus gejagt hätten.

Nein, Kuttner ist natürlich keine, die nachfragt. Keine investigative Journalistin und auch keine Therapietante. Trotzdem blitzen gelegentlich – trotz der Beliebigkeit, die dieses Format mit sich bringt – bewegende menschliche Dramen in den Drei- bis Fünf-Minuten-Spots auf.

So wie eben auch während der Visite bei der kolumbianischen Puffmutter Patrizia, die Einrichtung und Kundschaft ihres Unternehmens kostengünstig abtreten will. Bei aller Feuchtgebietsfröhlichkeit der neuen ARD-Reporterin wird die Rotlichtchefin auf einmal ganz ernst: "Ich will mir in meiner Heimat ein neues Leben aufbauen und dies alles hier vergessen."

Das sind so die kurzen Momente, wo die flott zusammengeschnittenen Hausbesuche eine gewisse Tiefe entwickeln. Und zwar nicht deshalb, weil Sarah Kuttner Einfühlungsvermögen heucheln oder gar gnadenlos nachhaken würde. Aber in der von ihr virtuos herbei geplapperten Zwanglosigkeit zeigen ihre Gesprächspartner eben gelegentlich eine Art konstruktive Unbefangenheit. Auch eine Art, die Welt in die Mangel zu nehmen.

1 Kommentar 6.7.08 19:06, kommentieren

First Congress of the European Society of Microscope Dentistry

The First Congress of the European Society of Microscope Dentistry (ESMD 2008)
“To See or not to See”
18–20 September 2008

Avrupa Mikroskop Dişhekimliği Derneğinin 1. Kongresi (ESMD 2008)
“Görmek veya Görmemek”
18-20 Eylül 2008
NH Grand Hotel Krasnapolsky, Amsterdam, HOLLANDA

NH Grand Hotel Krasnapolsky, Amsterdam, the Netherlands
http://www.nh-hotels.com
Congress Secretariat: Congress Care
info@congresscare.com
http://www.congresscare.com

For further information please contact:
Mieke van der Wal
The Netherlands
Tel.: +31 73 690 14 15
Fax: +31 73 690 14 17
E-mail: m.vanderwal@congresscare.c

1 Kommentar 7.6.08 12:04, kommentieren

Specialty and sex as predictors of depression in dentists

Specialty and sex as predictors of depression in dentists

 

Background. Stress, burnout, substance abuse and suicide among dentists have been studied, yet no study in the United States has specifically addressed depression in dentists. The objective of the authors’ study was to determine if sex and dental specialty were correlated with depression in dentists.

Methods. The authors conducted a survey of a sample of dentists chosen randomly from the American Dental Association’s mailing list of member dentists. The survey, stratified by sex and specialty, resulted in 560 responses, for a 53 percent response rate. The authors used the Zung Self-Rating Depression Scale to measure depression. The authors examined the respondents’ sex, age, number of children, marital status, specialty, practice type, location of practice, years in practice and hours worked per week.

Results. The rate of depression in the overall sample was 9 percent. Sex was associated with depression (P < .001), but specialty was not. However, multiple regression analysis found that sex was significantly related to depression in only two specialties: periodontics and pediatric dentistry. Overall, the regression model explained an unimpressive 6 percent of the variance in depression scores. The most important finding of the study was that only 15 percent of depressed dentists were receiving treatment.

Conclusions. The survey results showed that only female pediatric dentists and periodontists were more depressed than their male counterparts. None of the other variables studied contributed significantly to the understanding of depression in dentists. Depressed dentists, like other depressed people, tend not to seek treatment.

Clinical Implications. Depression and serious depression occur among dentists, and much of it is untreated. Because depression is harmful to dentists and raises quality-of-care issues, they should be educated to help them recognize depression and encouraged to seek treatment.

Key Words: Depression; occupational stress; dental specialties

 

Although considerable attention has been paid to stress, burnout,13 substance abuse46 and suicide7 among dentists, less attention has been paid to depression, despite the seriousness of the disorder and its relationship with these other serious problems.

 

1 Kommentar 9.5.08 18:05, kommentieren

Young Dentists Forum: Young Europeans get drunk 'to have sex'

Young adults in Europe deliberately binge on drink and drugs to improve their sex lives, research suggests.

The UK has one of the worst reputations for binge drinking and underage sex but there are striking similarities between countries, a study found.

A third of 16 to 35-year-old men and 23% of women questioned said they drank to increase their chance of sex.

The study - of 1,341 young people in nine countries including the UK - is published in BMC Public Health.

Young people were also more at risk of unsafe sex while under the influence of alcohol or drugs, the study found.

 


Despite the negative consequences, we found many are deliberately taking these substances to achieve quite specific sexual effects
Professor Mark Bellis

The researchers said although it was well known that use of alcohol and drugs was linked to risky sexual behaviour, this study showed many young people were "strategically" binge drinking or abusing drugs to improve their sex lives.

They questioned young people in nine cities, one each in the UK, Germany, Austria, Czech Republic, Greece, Italy, Portugal, Spain and Slovenia - who all routinely went to pubs, bars and nightclubs.

Early use of alcohol and other drugs was closely linked to having sex under the age of 16 years, in all countries, especially in girls.

Almost half of participants in Vienna, Austria had drunk alcohol and had sex by the time they were 16 compared with 36% in Venice, Italy, 37% in Palma, Spain and 30% in Liverpool.

The same was true for those who took drugs under the age of 16 but there were variations in popularity of different drugs among different countries.

More than a quarter of youngsters taking cocaine said they used it to prolong sex and drug use in general was linked to having multiple partners.

'Risky'

Drunkenness and drug use were found to be strongly associated with an increase in risk taking behaviour and feeling regretful about having sex .

Those who had been drunk in the past four weeks were more likely to have had five or more partners, sex without a condom and to have regretted sex after drink or drugs in the past 12 months.

Cannabis, cocaine or ecstasy use was linked to similar consequences.

Study leader Professor Mark Bellis, director of the Centre for Public Health at Liverpool John Moore's University said: "Millions of young Europeans now take drugs and drink in ways which alter their sexual decisions and increase their chances of unsafe sex or sex that is later regretted.

"Yet despite the negative consequences, we found many are deliberately taking these substances to achieve quite specific sexual effects."

He added that strategies to reduce substance abuse and encourage safe sexual behaviour needed to take into account the fact that the two were inextricably linked.

Simon Blake, chief executive of Brook, said: "When it comes to drugs and alcohol young people learn from us, the adults who help determine the culture in which young people are learning about sex, and learning about drugs and alcohol. "Sex and relationships education also needs to include more discussion about the association between alcohol, drugs and unsafe sex."

Frank Sodeen from Alcohol Concern said: "The report is a good reminder of the multiple dimensions of drink-related harm."

He added local authorities need to think as broadly as possible about projects to reduce alcohol use and incorporate issues such as sexual health.

 

Story from BBC NEWS:
http://news.bbc.co.uk/go/pr/fr/-/2/hi/health/7389980.stm

1 Kommentar 9.5.08 16:44, kommentieren